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Glaube an dich und deine Träume

Als Kind hatte ich zwei Träume - ich wollte Schwingerkönig werden und einmal einen Landwirtschaftsbetrieb führen.

PERSÖNLICHES

 

Geburtstag: 10. April 1986

Wohnort: Entlebuch LU

Tätigkeit: Landwirt und SRF-Experte Schwingen

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MEINE GRÖSSTEN ERFOLGE

 

Schwingerkönig 2013

Sieger Kilchberger-Schwinget 2014

Schwinger des Jahres 2012, 2013, 2014

Sieger Jahrespunkteliste 2012, 2013, 2014

36 Kranzfestsiege

28 Regionalfestsiege

106 Kränze, davon 4 Eidgenössische

«es gibt ein bleiben im Gehen,
ein gewinnen im Verlieren,
im Ende einen Neuanfang.
»
Lebensweisheit

WAS MIR WICHTIG IST

Ich bezeichne mich als zielstrebig und bodenständig.

Mir ist es wichtig, immer ein Ziel vor Augen zu haben. 

Mit einem Ziel und der nötigen Leidenschaft, dieses zu erreichen, versuche ich stets, das Optimum aus einer Situation herauszuholen.

Was mir nicht liegt, versuche ich zu delegieren und abzugeben. Die direkte Kommunikation ist mir wichtig.

Sie ist die Basis für vertrauensvolle Partnerschaften und Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit,

im Sport, im Beruf und privat.

WIE ICH ZUM SCHWINGEN KAM

Als Kind galt meine Leidenschaft der Landwirtschaft.
Als ich sechs Jahre alt war, mussten meine Eltern ihre Pacht im Emmental aufgeben. Damals ist für mich eine Welt zusammengebrochen. Wir zogen um vom währschaften Bauernhaus in ein Einfamilienhaus nach Alchenstorf.

Ich realisierte rasch, dass ich mich nicht gegen die neue Situation wehren kann und begann, mich mit den neuen Begebenheiten abzufinden.

Als ich bei meinem Nachbarn Adrian Käser die vielen schönen Glocken und Treicheln gesehen habe, kam ich das erste mal mit dem Schwingsport in Berührung. Kurz darauf besuchte ich das erste Schwingtraining beim Schwingklub Kirchberg und entdeckte darin eine neue Leidenschaft.

Von da an träumte ich vom Schwingerkönigstitel. 

 

Aus diesem Traum wurde schon bald ein Ziel...

 

ESAF BURGDORF 2013

 

Nachdem ich beim Eidg. Schwing- und Älplerfest in Aarau und Frauenfeld noch an meinen eigenen Erwartungen gescheitert bin, wollte ich alles dafür tun, um bei meinem Heimfest in Burgdorf 2013 bereit zu sein. 

Ich bin bis nach Neuseeland ins Trainingslager gereist und habe alles abgelegt, was mich hätte ablenken können. Mit Jean-Pierre Egger hatte ich den besten Trainer und mit Valérie Adams eine super Trainingspartnerin an meiner Seite. Ich absolvierte unzählige Technik- und Mentaltraingseinheiten und blieb zum Glück  in dieser Saison verletzungsfrei.  

Beitrag SRF / Trainingslager Neuseeland

Am Tag X war ich soweit. Ich konnte die Form meines Lebens abrufen. Die acht gewonnen Gänge, der Sieg im Schlussgang über Christian Stucki und seine unvergessliche Geste der Freundschaft, machten für mich den Königstitel perfekt.

​Im Moment, als mir der Siegermuni "Fors vo dr Lueg" überreicht wurde, realisierte ich, dass ich mein Ziel erreicht habe und sich mein Traum erfüllt hat.

SRF Beitrag ESAF Burgdorf

SRF Tagesschau 1.9.2013

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«Beim ersten Jungschwingertag gewann ich eine dreifachsteckdose. ich wurde mit
sechs verlorenen Gängen letzter.»

 

Matthias Sempach

NOCH IMMER MIT
DEM SCHWINGSPORT VERBUNDEN –

Seit meinem Rücktritt 2018 ist das Schwingen nicht mehr das Wichtigste in meinem Leben. Die Familie und der Hof stehen heute an erster Stelle. Ich habe dem Sport aber viel zu verdanken und werde dem Schwingen immer verbunden bleiben. 

Was bleibt, sind die schönen Erinnerungen und die wertvollen Kameradschaften, die ich dank dem 

Schwingsport aufbauen konnte. 

Gerne gebe ich mein technisches Wissen in Schwingkursen weiter und freue mich, wenn ich als Schwingfestbesucher und SRF-Experte dem attraktiven Sport frönen darf.